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Macht als Führungskraft
Häufig vernachlässigen Führungskräfte es, sich mit der Macht zu beschäftigen, die Sie aufgrund Ihrer Rolle innehaben. Im Rahmen Ihrer Führungsrolle müssen Sie manchmal Ihre Macht nutzen, um Ihre Führungsverantwortung wahrnehmen zu können.
Die mit der Führungsposition verbundene Arten der Macht dürfen nie losgelöst von der Führungsfunktion gesehen werden. Macht dient lediglich der Wahrnehmung der Aufgabe der Führungskräfte. Hierbei ist wichtig, dass sich die Führungskraft dessen bewusst ist, dass die mit ihrer Positionverbundene Macht nur eine geliehene ist. Sie wurde Ihnen verliehen, um
- Nötige Entscheidungen zu treffen
- Die damit verbundenen Prozesse zu initiieren und
- Für ein konsequentes Umsetzen der vereinbarten Maßnahmen zu sorgen.
Macht kann auf unterschiedlichen Dingen basieren. Zum einen kann dies die Person selbst sein, die Macht ausübt. Dies geschieht durch die Austrahlung und die Persönlichkeit, sowie dem Aufbau von Abhängigkeiten. Vorteilhaft ist der hohe Wirkungsgrad, der allerdings einen hohen persönlichen Einsatz erfordert. Es besteht die Gefahr, dass Machtausübung durch den Aufbau von Abhängigkeiten mit Schwierigkeiten verbunden ist.
Machtausübung kann weiterhin durch die Funktion geschehen. Der Status, beispielsweise durch einen Titel dargestellt, sowie der Einsatz von Belohnungen sind Zeichen der Macht. Macht, die von einem Status abhängig ist, ist allerdings relativ schwach, vor allem, wenn sie nicht mit einer entsprechenden Persönlichkeit einhergeht. Wird dieser der Status entzogen, geht auch die Macht verloren. Auch Machtatsübung durch Belohnung , wie beispielsweise eine Gehaltserhöhung, ist nicht immer wirksam. Es kann immer sein, dass jemand nicht durch Status und Geld belohnt werden möchte. Der Zugang zur Funktionsmacht ist allerdings leicht und die Machtmittel sind kurzfristig einsetzbar.
Als dritte Machtbasis kann die Sache, also der Informationszugang und –nutzung sowie Expertise beschrieben werden. Wer aud diese Machtquellen setzt, muss Informationen schnell nutzbar machen und sein Wissen ständig up-to-date halten, was sehr aufwendig ist. Expetenwissen kann zwar langfristig die Machtposition sichern, es kann aber auch schnell überflüssig werden, beispielsweise, wenn es von außen zugekauft wird. Informationen können zudem falsch sein.
Die vierte mögliche Machtbasis ist die Festlegung, wie beispielsweise Zwang, Regeln, Tabus sowie das Recht auf das Verhalten anderer einzuwirken. Zwang, beispielsweise in Form von Anweisungen) kann ignoriert oder sabotiert werden und muss ständig aufrechterhalten werden, da er bei mangelnder Konsequenz unwirksam wird. Zwang und Regeln allein ändern das Verhalten zudem nicht nachhaltig. Werte müssen vielmehr auch vorgelebt werden. Spielregeln haben jedoch den Vorteil, dass sie jederzeit einforderbar sind. Die Legitimation durch höhere Stellen wiederum kann zwar eine solide „Hausmacht“ sichern, wenn sich aber die Beziehung zu den eigenen Vorgesetzten verschlechtert, ist die Basis weg.
Grundsätzlich ist es jedoch wichtig, dass man Macht nur in akzeptabler Weise ausübt. Dies wäre beispielsweise durch schmeicheln, überzeugen , locken, werben, vertrauen, argumentieren sowie Schaffung von Anreizen. Inakzeptabel wären Befehle, Drohungen, Erpressungen, Bestrafungen sowie Mitarbeiter zu Dingen zu zwingen.
Unterstützung für die Visualisierung:

Akzeptable Formen der Macht
- Schmeicheln
- Überzeugen
- Anreiz
- Locken
- Werben
- Vertrauen
- Argumentieren
Inakzeptable Formen der Macht
- Befehlen
- Drohen
- Erpressen
- Zwingen
- Bestrafen